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74. Solitreff | Organisierung von Studierenden der Sozialen Arbeit

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Liebe Studierende der Sozialen Arbeit, liebe Kolleg:innen, wir laden euch herzlich zum 74. Solitreff ins Kiezhaus ein. Dieser Solitreff findet im Rahmen der KORASH statt.  Zum Beginn des Wintersemesters 2026 möchten wir uns diesmal gemeinsam mit euch der Frage widmen: Wie können sich Studierende der Sozialen Arbeit schon während ihres Studiums in der Lohnarbeit organisieren – und wie können wir gemeinsam Strukturen schaffen, die auch über das Studium hinaus tragen? Für viele Studierende gehört Erwerbsarbeit selbstverständlich zum Studium dazu. In Deutschland sind etwa 60 bis 75% der Studierenden neben ihrem Studium erwerbstätig, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Auch viele Studierende der Sozialen Arbeit arbeiten neben dem Studium und das oft schon in schlecht bezahlten Nachtdiensten, befristeten Werkstudierendenverträgen oder als Ersatz für eine Fachkraft.  Gleichzeitig haben wir als Solitreff in den vergangenen Jahren festgestellt, dass während Ausbildung und Studium ...

73. Solitreff | Organisiert gegen den Sozialabbau: Kürzungspläne und Proteste analysieren und Widerstand formieren

Liebe Kolleg:innen, wir laden Euch hiermit herzlich zum 73. Solidaritätstreff im Wedding ein. Seit Anfang dieses Jahres erschüttern die Kürzungs- und Sparpläne der Großen Koalition, die zum weiteren Abbau des Sozialstaates in Deutschland führen werden, bundesweit unsere ohnehin unterfinanzierte und deprofessionalisierte Branche. Wo Gelder gestrichen oder die Mittel nicht an die Preissteigerungen angepasst werden, droht ein massiver Rückbau sozialer Angebote. Das betrifft perspektivisch vor allem Kernbereiche unserer Arbeit, wie der  ​- Jugendhilfe und Jugendarbeit mit Schließungen oder Mittelkürzungen bei Jugendclubs, Kieztreffs und den Hilfen zur Erziehung. ​- Wohnungslosenhilfe durch Einschränkungen bei Beratungsstellen, Tagstreffs und Notunterkünften trotz steigender Wohnkosten. ​- Eingliederungshilfe durch einen Abbau von Assistenzen und Teilhabeangeboten für Menschen mit Behinderung. - Und und und.  Beim kommenden Solitreff am Mittwoch, den 16. September 2026, möchten wir...

Sommerfest Einladung am Samstag, 18. Juli 2026, 14 bis 20 Uhr

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Liebe Kolleg*innen, Freund*innen, Genoss*innen, wir möchten euch herzlich zu unserem jährlichen Solitreff-Sommerfest einladen.  Am Samstag, 18. Juli 2026 von 14 bis 20 Uhr in der PA58 - Prinzenallee 58, 13359 Berlin | U8-9 Osloer Straße  Euch erwartet ein vielseitiges Programm mit Bastelaktion, spannenden Workshops, leckerem Essen inklusive Bingoabend. Wir beginnen mit einer Kennlernrunde und dem Malen eines Transpis und gehen dann in die Workshop-Phase über. Es wird zwei Workshops geben, die parallel stattfinden. Es wird einen Multiplikator*innenworkshop für Sozialarbeiter*innen geben, der auf die Beratung zur Wehrpflichtverweigerung vorbereiten soll. Bei dem zweiten handelt es sich um die Vorstellung unserer Kampagne "Burned out? Call out! Gefährdungsanzeige jetzt!" und einer Einführung "Wie schreibe ich eine Gefährdungsanzeige?". Danach werden wir dies praktisch umsetzen und gemeinsam Gefährdungsanzeigen verfassen. Das Sommerfest ist eine gute Möglichkeit uns als...

72. Solitreff: Gewaltschutz am Arbeitsplatz in der Sozialen Arbeit

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  Liebe Kolleg:innen,  wir laden Euch hiermit herzlich zum 72. Solidaritätstreff im Wedding ein. Am 29. Juni 2026 wurden in Stade sechs Kolleg*innen aus der Sozialen Arbeit erschossen. Die Tat erschüttert den sozialen Bereich, unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, Kolleg*innen und den Nutzer*innen der MuKi.  Der mediale Diskurs berichtet von der Tat mittlerweile aus unterschiedlichen Perspektiven, aber für uns ist eins klar - das hätten wir alle sein können. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, uns über das Thema "Gewaltschutz am Arbeitsplatz in der Sozialen Arbeit" auszutauschen. Gewaltursachen, Gewaltprävention, Gewaltschutz, Gefahrenanalyse, Notknopf,... - was gibt es noch? Lasst uns über unsere Arbeitsbedingungen austauschen und voneinander lernen. Wie ist bei euch die Situation: Wie werden Gefahrensituationen, die euch betreffen, seitens der Profession, eurer Geschäftsführung und Kolleg*innen bewertet? Gibt es Schutzkonzepte für eure Arbeit und euch? Wie konntet ih...

71. Solitreff: Autoritäre Transformation helfender Strukturen in der Sozialen Arbeit

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 Liebe Kolleg:innen,  wir laden Euch hiermit herzlich zum 71. Solidaritätstreff im Wedding ein. Wir wollen dieses mal über die autoritäre Transformation helfender Strukturen in der Sozialen Arbeit diskutieren . Gemeinsam wollen wir den Beitrag " Eine neue Ordnung der Hilfe? Wie Politik und gesellschaftliches Klima die Soziale Arbeit verändern " von Elke Alsago (Verdi) und Nikolaus Meyer (Hochschule Fulda) lesen. Der Beitrag benennt die Veränderungen, die wir im Solitreff schon länger spüren und ansprechen, deutlich. Lasst uns gemeinsam anhand dessen diskutieren, wie wir diese Veränderungen mit unserer Kampagne " Burned Out? Call Out! – Überlastungsanzeige jetzt! “ zum Ausdruck bringen und Gefährdungsanzeigen somit als politisches Mittel nutzen können. Hier geht's zum Text, wer vorab reinschauen will (Lesezeit 10 min) Sich gegen prekäre Arbeitsbedingungen, Deprofessionalisierung und diese Entwicklungen zu positionieren, " erfordert Zeit, Räume für Reflexion und...

70. Solitreff: Vorstellung der Initiative 'Sozialarbeitende gegen Krieg'

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Deutschland rüstet auf und kürzt dafür Bildung, Gesundheit und Soziales. Als Sozialarbeitende und Studierende wissen wir, dass die Militarisierung den Interessen der Reichen dient und auf dem Rücken der Arbeitenden und Armen ausgetragen wird. Deswegen haben sich die 'Sozialarbeitenden gegen Krieg' zusammengeschlossen, um den Widerstand gegen Imperialismus mit dem Widerstand gegen soziale Kürzungen zu verknüpfen und gemeinsam mit den Schulstreiks und anderen Gruppen ein Teil der neuen Anti-Kriegsbewegung zu werden. Kommt gerne als (angehende) Sozialarbeitende und Kolleg:innen zum heutigen Solitreff , diskutiert und organisiert euch mit uns gegen Militarisierung und Krieg. Mittwoch, 20. Mai 2026 von 19 bis 21 Uhr Im @Kiezhaus Agnes Reinhold

Unser Redebeitrag bei der 1. Mai Demo 2026 des DGB

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  Liebe Kolleg*innen, liebe Sozialarbeitende, Wir alle kennen es aus unserer täglichen Arbeit: Kein eigener Arbeitsplatz, Arbeit in der Freizeit, unbezahlte Leitungsaufgaben, extrem hoher Krankenstand, hohe Fluktuation im Team, keine Zeit für betriebliche Mitbestimmung, fehlendes Gewaltschutzkonzept, keine Plaungssicherheit durch befristete Veträge und und und. Was daraus folgt, kennen wir ebenso zu genüge: Erschöpfung, Schlafprobleme, Depression, eingeschränkte Leistungsfähigkeit, mangelnde Betreuung und Beratung der Adressat*innen...  Und das sind nur einige Punkte, die wir als Sozialarbeiter*innen in Folge von Sparzwängen, Sozialabbau und Verelendungspolitik tagtäglich spüren. Die Rotstiftpolitik des Senats und der Bundesregierungen haben jetzt schon verherende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und diejenigen, die in der kapitalistischen Verwertungslogik bereits ganz unten stehen. Doch die Unterstützung für Menschen, die gerade mehr Hilfe benötigen, soll noch weiter wegg...